You are here

Die Professoren des Jahres 2017

Mehr als 2.000 Hochschullehrer/innen wurden unserer Jury für den Titel "Professor des Jahres 2017" vorgeschlagen. Das sind die Preisträger und Platzierten.

 

Kategorie Wirtschaftswissenschaften/Jura

1. Platz: Prof. Dr. Matthias Jacobs, Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Arbeitsrecht und Zivilprozessrecht, Bucerius Law School Hamburg.

Das sagt die Jury: „Die Jury war nicht nur von der hohen Zahl an Nominierungen für Professor Jacobs beeindruckt, sondern auch von den außerordentlich positiven Kommentaren vieler Studierender oder dem für ihn veranstalteten „Streik“ seiner Studenten, mit dem ein auswärtiger Ruf abgewehrt wurde. Ihm ist es nicht nur gelungen, das Interesse seiner Studierenden auf das Arbeitsrecht zu lenken, wobei er vor allem Praktiker des Arbeitsrechts zu Vorträgen einlädt und arbeitsrechtliche Exkursionen anbietet, sondern er hat damit auch den Beweis erbracht, dass ein juristisches Studium an der Universität selbst stattfinden kann und der externen Prüfungsvorbereitung nicht bedarf. Damit hat er ein bemerkenswertes Beispiel auch für andere Fakultäten erbracht, das Schule machen sollte.“

2. Platz: Prof. Dr. Thomas Batz, Professor für Betriebswirtschaftslehre, Duale Hochschule Baden-Württemberg.
3. Platz: Prof. Dr. Michaela Hönig, Professorin für Allgemeine Betriebswirtschafslehre, insbesondere Finanzwirtschaft und Asset Management an der Frankfurt University of Applied Sciences.

 

Kategorie Ingenieurwissenschaften/Informatik

1. Platz: Prof. Dr. Sven Carsten Lange, Professor für Produktionstechnik, Hochschule Emden/Leer.

Das sagt die Jury: „Prof. Lange ist ein allseits anerkannter, engagierter Ratgeber für seine Studierenden in Fragen des Studiums und ihrer späteren Berufstätigkeit. Herauszuheben ist die Organisation eines vom VDI unterstützten Netzwerks in der Region seiner Hochschule, wodurch Kontakte zwischen seinen Studierenden und Industrieunternehmen ermöglicht werden. In die gleiche Richtung geht seine Idee eines Mentoring-Programms, in dem seine Studierenden ein Jahr lang durch Praktiker aus der Industrie begleitet werden. Durch seine Kontakte zur Fraunhofer-Gesellschaft und zur AiF ist er eng mit wichtigen Organisationen der Ingenieurausbildung verbunden und nutzt diese Beziehungen für seine immer aktuellen Vorlesungen.“

2. Platz: Prof. Dr. Matthias Wölfel, Professor für Interaktive Medien, Hochschule Furtwangen.
3. Platz: Prof. Dr. Christian Seel, Professor für Wirtschaftsinformatik, Hochschule Landshut.

 

Kategorie Naturwissenschaften/Medizin

1. Platz: Prof. Dr. Heike Kielstein, Professorin für Anatomie, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Das sagt die Jury: „Die außerordentliche akademische Tätigkeit von Prof. Dr. Heike Kielstein wurde schon durch frühere Lehrpreise gewürdigt. „Professorin des Jahres“ wird Frau Prof. Kielstein nun, weil sie es in besonderer Weise versteht, dieses wichtige Fach in der Ausbildung von jungen Medizinern zu einer attraktiven Lernmöglichkeit zu machen, in der die Grundlagen für die spätere ärztliche Tätigkeit gelegt werden. Dabei möchte sie ihren Studierenden das vielfach noch angstbesetzte Fach Anatomie mit seinen Präparierkursen in spielerischer Weise näherbringen. „Mit ihrer empathischen und verständnisvollen Art“ – so heißt es in einer studentischen Würdigung – „schafft sie es, alle Aufmerksamkeit der Studierenden in der Vorlesung als auch im persönlichen Gespräch auf sich zu ziehen.“ Sie selbst betrachtet es als „Balsam für ihre Seele“, wenn es ihr gelingt, den Kontakt zu ihren Studierenden zu etablieren und ihnen auf ihrem Lebensweg zu helfen.​"

2. Platz: Prof. Dr. Thomas Ellwart, Universitätsprofessor für Wirtschaftspsychologie, Universität Trier.
3. Platz: Prof. Dr. Nicole Teusch, Professorin für Biochemie, Technische Hochschule Köln.

 

Kategorie Geistes-, Gesellschafts- und Kulturwissenschaften

1. Platz: Prof. Martin Schmeding, Professor für Orgel an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig.

Das sagt die Jury: „Prof. Martin Schmeding erhält den Preis für seine herausragenden Leistungen in der Ausbildung und  Betreuung seiner Studierenden an der Hochschule  für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig. Seine Ausbildung von Kirchenmusikern ist in besonders hohem Maße an der individuellen Betreuung  der Studierenden orientiert, unverzichtbar vor allem in diesem kreativen Fach. Daneben aber kümmert sich Prof. Schmeding in besonders intensiver Weise um die Vorbereitung seiner Studierenden für deren späteres Berufsleben. Er bereitet sie auf Wettbewerbe und Bewerbungsauftritte vor und sorgt dafür, dass sie eine Ausbildung erhalten, die alle Aspekte ihrer künftigen Tätigkeit umfasst, welche weit über das rein Musikalische hinausgeht.

2. Platz: Prof. Dr. Guido Falkemeier, Professor für Medienproduktion, Hochschule Ostwestfalen-Lippe.           
3. Platz: Andrea Bartl, Professorin für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg.