"Professor des Jahres 2011"

Die besten für unsere Studenten

Sie sind gefunden: Die Professoren des Jahres 2011! Bereits zum sechsten Mal suchte das Absolventenmagazin UNICUM BERUF zusammen mit der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG jene Hochschullehrer, die sich schon während des Studiums besonders für das berufliche Weiterkommen ihrer Schützlinge einsetzen. Studenten, Kollegen und Arbeitgeber nominierten rund 450 Professoren, von denen eine hochkarätige Jury nun vier Preisträger als „Professoren des Jahres 2011“ auszeichnet.

 

Die Preisträger in diesem Jahr sind:

Prof. Dr. Bärbel Renner, Duale Hochschule Baden-Württemberg, Stuttgart
Prof. Dr. Bärbel Renner

Wirtschaftswissenschaften/Jura:

Platz 1: Prof. Dr. Bärbel Renner, Duale Hochschule Baden-Württemberg, Stuttgart

Bärbel Renners eigene Biographie ist der beste Beweis dafür, dass auch „ungerade“ Wege zum Ziel führen können. Ihre 13-jährige Berufserfahrung im Medienbereich hat sie letztendlich zu ihrer heutigen Position im Lehrgebiet BWL-Dienstleistungsmanagement-Medien und Kommunikation gebracht. Die Jury stellte begeistert fest, dass die Studierenden noch heute von ihrem Engagement in Branchenorganisationen und –verbänden und dem damit verbundenen Netzwerk profitieren. Darüber hinaus ist es eine besondere Verpflichtung für die engagierte Professorin, „die Lehre durch Projektseminare, Fallstudien, Planspiele etc. anwendungsorientiert zu gestalten und einen fundierten Theorie-Praxis-Transfer zu gewährleisten, um die Employability der Studierenden zu fördern.“

Platz 2: Prof. Dr. Tobias Kollmann, Universität Duisburg-Essen
Platz 3: Prof. Dr. Thomas Mellewigt, Freie Universität Berlin

Prof. Dr. Dieter Herbst, Universität der Künste, Berlin
Prof. Dr. Dieter Herbst

Geistes-, Gesellschafts- und Kulturwissenschaften:

Platz 1: Prof. Dr. Dieter Herbst, Universität der Künste, Berlin; FOM Hochschule für Oekonomie & Management

Schon seit Jahren ist es Dieter Herbst „ein Herzensanliegen, Studierenden den Einstieg in die Berufswelt zu erleichtern.“ Schließlich sei der Übergang von der Hochschule ins Berufsleben mit Unsicherheiten und Fragen verbunden. Er selbst war während seines Studiums der Publizistik, Psychologie und  Erziehungswissenschaft an einer großen Universität „durchweg auf sich selbst gestellt“ und hätte sich die eine oder andere Vertrauensperson gewünscht. Darüber hinaus legt er großen Wert auf Soft Skills: „Fachkompetenz, Methodenkompetenz und Sozialkompetenz sind für mich gleichermaßen wichtig.“ Daher bietet er eigene Veranstaltungen an, die mehr als nur Fachwissen vermitteln. Was die Jury ausgesprochen positiv würdigte.

Platz 2: Prof. Dr. Bernd Jörs, Hochschule Darmstadt (Dieburg)
Platz 3: Prof. Dr. Claudia Mast, Universität Hohenheim

Prof. Dr. Peter Riegler, Ostfalia Hochschule Braunschweig-Wolfenbüttel
Prof. Dr. Peter Riegler

Naturwissenschaften/Medizin:

Platz 1: Prof. Dr. Peter Riegler, Ostfalia Hochschule Braunschweig-Wolfenbüttel

Während oft einfach aus Lehrbüchern „vorgelesen“ wird, geht der „gelernte Naturwissenschaftler“ einen ungewöhnlichen Weg: „Die Studierenden bekommen Leseaufträge kombiniert mit der Aufgabe, mir elektronisch mitzuteilen, was sie nicht verstanden haben. Darauf gehe ich dann in der Lehrveranstaltung ein. Ich lehre also nicht nur, was ich meine, mitteilen zu müssen.“ Ebenfalls interessant ist die Verwendung von Clickern, kleinen Handgeräten, mit denen in der Lehrveranstaltung Fragen von Dozenten völlig anonym beantworten werden können: „Wohlformulierte, das Denken anspornende Clicker-Fragen führen fast zwangsläufig dazu, dass Studierende fachliche Konzepte diskutieren und so aktiv mitdenken, statt nur zu konsumieren.“ So viel Innovationsfreude bedachte die Jury gern mit dem ersten Platz in der Kategorie Naturwissenschaften/Medizin.

Platz 2: Prof. Dr. Martin Baumann, RWTH Aachen
Platz 3: Prof. Dr. Hanno Felder, Hochschule Fresenius Idstein

Prof. Dr. Norbert Pohlmann, Fachhochschule Gelsenkirchen
Prof. Dr. Norbert Pohlmann

Ingenieurwissenschaften/Informatik

Platz 1: Prof. Dr. Norbert Pohlmann, Fachhochschule Gelsenkirchen

Norbert Pohlmann ist sich sicher: „Eine gute Lehre im Bereich der Informatik kann nur stattfinden, wenn der Bezug zu den schnellen Innovationen und den realen Herausforderungen kontinuierlich vorhanden ist.“ Daher vermittelt der langjährige Unternehmer in der ITBranche seinen Schützlingen nicht nur theoretisches Wissen, sondern schult das Verständnis für die Entwicklungen des Marktes und der Unternehmen. Da er überzeugt ist, „dass sich Studierende mit den „Hype-Themen ‚Smart Phone’ und ‚Web 2.0-Anwendungen (moderne soziale Netzwerke)’ beschäftigen müssen, um fit für den Arbeitsmarkt zu sein“, hat er gemeinsam mit Informatik- und Journalismus & PR-Studenten eine eigene Socialmedia-Plattform entwickelt. Der Jury gefiel derart schnelle Bezugnahme auf aktuelle Entwicklungen besonders gut.

Platz 2: Prof. Dr.-Ing. Udo Nackenhorst, Leibniz Universität Hannover
Platz 3: Prof. Dr. Markus Schneider, Hochschule Landshut

Bis Ende September konnten Studenten, Kollegen und Arbeitgeber hier auf www.professordesjahres.de in vier Kategorien Professoren nominieren, die „Wegbereiter für Karrieren“ sind. Sie bereiten ihre Schützlinge optimal auf den Berufseinstieg vor, indem sie jobrelevante Fähigkeiten wie Kommunikations- und Präsentationsfertigkeit trainieren oder Praktika, Abschlussarbeiten und manchmal sogar direkt Jobs vermitteln. Gesucht und gefunden wurden damit Hochschullehrer, die Theorie und Praxis aufs Beste verbinden.

Der Wettbewerb fußt auf der Erkenntnis, dass die überwiegende Mehrzahl der Absolventen keinen Job in der Wissenschaft anstrebt, sondern sich bei Unternehmen bewirbt. Uwe Heinrich, Pressesprecher des UNICUM Verlags: „Die Unternehmen sind heute stärker denn je darauf angewiesen, junge Talente einzustellen, die ihren Aufgaben schnellstmöglich gewachsen sind.“

Nach der Nominierungsphase bildete sich die Jury um Professor Klaus Landfried, den ehemaligen Präsidenten der Hochschulrektorenkonferenz, ein Urteil und ermittelte die Gewinner. „Zu einer guten Hochschul-Ausbildung gehört vor allem, die eigene Urteilskraft zu stärken und die Bereitschaft, Entscheidungen persönlich zu verantworten. Professorinnen und Professoren, die forschendes Lernen in der Konfrontation mit realen Aufgaben der Praxis organisieren, gebührt daher besondere Anerkennung“, erklärt Professor Landfried, worauf die Jury ihr Augenmerk legt. Landfried, der mit Manfred Baldschus, UNICUM Gründer und Herausgeber, seit der ersten Ausführung des Wettbewerbs zur Jury gehört, hat sich diese mit neuen Köpfen verstärkt: Dr.-Ing. Willi Fuchs, Direktor des VDI e.V., und Roman Dykta, Head of Employer Branding und Resourcing bei KPMG sowie die Vorjahressieger Professor Metin Tolan und Professor Andreas Hackethal.

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