Auszeichnung für Professor Wieseke

Jury-Mitglied Roman Dykta, Professor Dr. Jan Wieseke und UNICUM Beruf-Redakteur Marc Wiegand (v.l.).

Professor Jan Wieseke von der Ruhruniversität Bochum gelingt  Woche für Woche das Kunststück, für 1200 BWL-Studierende ein Paket aus qualitativ hochwertigen und zugleich begeisternden Seminarinhalten zu schnüren. Mustergültig verzahnt der 40-jährige Marketing-Experte Forschung und Praxisorientierung und hat sich über die Grenzen Deutschlands hinaus einen Namen gemacht. Im Rahmen der Bachelorveranstaltung "Marktorientierte Unternehmensführung" wurde er jetzt vom bundesweiten Absolventenmagazin UNICUM BERUF als "Professor des Jahres 2014" in der Kategorie BWL/Jura ausgezeichnet.

Preisträger Wieseke versäumte es auch in der Feierstunde nicht, zunächst seiner Lehrverpflichtung nachzukommen: Das Auditorium aus 800 Bachelor-Studierenden, Universitäts-Honoratioren um Rektor Professor Elmar Weiler und einer Delegation der WDR Lokalzeit Ruhr erhielt eine Lektion zum Thema "Hidden Champions". Es war dies die Vorlesung eines Professors, der abstrakte Inhalte greifbar macht und seinen Studierenden auf Augenhöhe begegnet. 

Für die Professor des Jahres-Jury übernahm Roman Dykta, der als "Head of Employer Branding & Resourcing" der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG zugleich den Wettbewerbssponsor repräsentierte. Dykta würdigte in seiner Laudatio insbesondere Begeisterungsfähigkeit und Innovationskraft, mit denen Jan Wieseke seine Studierenden auf ihrem Weg in den Beruf begleite und führe. So sei der Preisträger stets auf der Suche nach neuen Formaten, in denen die angehenden Betriebswirtschaftler eigenverantwortlich Projekte bearbeiten können. Wieseke biete zudem kein Seminar ohne die Einbindung von Praxisexperten an, trete für seine Studierenden gleichsam als Brückenbauer zu renommierten Unternehmen auf. Roman Dyktas eindeutiges Fazit: "Besser kann man Hochschulausbildung in der Betriebswirtschaftslehre aktuell nicht machen."

Der sichtbar gerührte Preisträger verwies in seiner Dankesrede auf die Gemeinschaftsleistung des Sales- & Marketing-Lehrstuhls. Der Applaus der Studierenden fiel umso rauschender aus, als Jan Wieseke 800 im Foyer des Audimax bereitliegende UNICUM Wundertüten ankündigte. 

Professor Claus Breuer bekommt Preis überreicht

Seine Seminare sind innovativ und begeisternd, sein Engagement reicht weit über curriculare Standards hinaus: Professor Claus Breuer von der TH Mittelhessen/Friedberg setzt als Professor für Mechatronik & Materialtechnologie Maßstäbe in praxisorientierter Lehre. Im Rahmen  einer Feierstunden wurde er vom bundesweiten Absolventenmagazin UNICUM BERUF jetzt als “Professor des Jahres 2014? in der Kategorie Ingenieurwissenschaften / Informatik ausgzeichnet.

Stellvertretend für die “Professor des Jahres”-Jury zeichnete UNICUM Geschäftsführer Manfred Baldschus in seiner Laudatio das Bild eines Wegbereiters für Karrieren. Baldschus hob den ganzheitlichen Ansatz des Preisträgers hervor, der von praxisgerechten Studiengangskonzeption über die umfassende Vermittlung branchentypischer Schlüsselkompetenzen hin zur dichten Vernetzung mit namhaften Unternehmen reiche. Für seine Studierenden sei Breuer “Dozent, Mentor, Motivator und Brückenbauer in einem”.

Exemplarisch für Claus Breuers Verdienste steht das von ihm 2008 aufgebaute und seitdem verantwortete “Team THM Motorsport”. Das aus BA- und MA-Studierenden bestückte Projektteam nimmt jährlich am internationalen “Shell Eco-marathon” teil, bei dem studentische Teams mit einem selbst entwickelten und gebauten Fahrzeug möglichst energieeffizient fahren müssen. 2014 belegte die THM-Equipe in ihrer Klasse (“Verbrennungsmotoren”) Platz 11 und war damit zum dritten Mal in Folge bestes deutsches Team. Längst ist “THM Motorsport” zu eine Formation mit eigener Organisationsstruktur herangewachsen und wird von Breures Studierenden ganzjährig bewirtschaftet: Neben Entwicklung und Bau der Eco-Racer werben diese über Firmensponsorings einen Teil ihres Budgets ein oder realisieren die mediale Außendarstellung. Wer die Schule des Racing-Teams durchläuft, hat zum Ende seines Studiums eine beeindruckende Referenz erworben – und gleichzeitig an einem begeisternden Format mitgewirkt.

Claus Breuer selbst benannte in seiner Dankesrede sein Erfolgsrezept: “Wenn man seinen Studentinnen und Studenten etwas beibringen will, ist es wichtig, bei ihnen ein Feuer zu entzünden. Und es ist auch wichtig, es am Brennen zu halten.” Im Übrigen, so der Preisträger, gebühre all jenen Anerkennung, die ihn bei seinen Projekten unterstützen: seinen Kollegen und dem THM-Präsidium ebenso wie den kooperierenden Unternehmen.

Professorin Brigitte Petersen ausgezeichnet

Der Festsaal der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, einst Speisesaal der Kölner Kurfürsten, bot eine imposante Kulisse, das vom universitären FoodNetCenter veranstaltete Kolloquium zum Thema “Karrierebeschleuniger Networking” einen inhaltlich treffenden Rahmen: Am vergangenen Dienstag (18. November) wurde Professorin Brigitte Petersen als “Professorin des Jahres 2014″ in der Kategorie Naturwissenschaften/Medizin ausgezeichnet.

Stellvertretend für die “Professor des Jahres”- Jury würdigte UNICUM Geschäftsführer und Jury-Mitglied Manfred Baldschus die Preisträgerin als “Wegbereiterin für Karrieren”. In der Tat ist die Bilanz Brigitte Petersens beeindruckend: Als Professorin für Präventives Gesundheitsmanagment führte sie an der Uni Bonn vor dreizehn Jahren die europaweit anerkannte Zusatzqualifikation “Quality Systems Manager Junior” ein, 300 Studierende haben seitdem unter ihrer Leitung das Zertifikat erworben – auf einem zunehmend internationalen Arbeitsmarkt ein echter Wettbewerbsvorteil.

Maßstäbe, so Manfred Baldschus, setze Brigitte Petersen auch als Netzwerkerin: Ihre Strahlkraft als Initiatorin und Vorsitzende bedeutender Branchennetzwerke nutze die “Professorin des Jahres” immer auch, um für ihre Studierenden Brücken in die Praxis zu schlagen.

In Gastredner Dr. Gereon Schulze-Althoff konnte ein ehemaliger Schüler Brigitte Petersens deren herausragende Arbeit greifbar machen: Schulze-Althoff ist heute Director Quality Assurance bei einem international operierenden Nahrungsmittelkonzern. Er steht damit stellvertrend für eine Vielzahl an Absolventen, denen die Preisträgerin den Weg in eine Führungsposition ebnete – und die als Qualitätsmanager Sorge für die Güte gesellschaftlicher Grundnahrungsmittel tragen.

Preisverleihung an Professorin Christina Jasmund

Die “Professorin des Jahres 2014" in der Kategorie Geistes-, Gesellschafts- und Kulturwissenschaften, Professorin Christina Jasmund von der HS Niederrhein, hat von UNICUM Geschäftsführer und Jury-Mitglied Manfred Baldschus die Auszeichnung als “Wegbereiterin für Karrieren” entgegen genommen.

Einen festlichen Rahmen bot die Absolventenfeier des Fachbereichs Sozialwesen: Zahlreiche der Absolventen profitieren beim Start ins Berufsleben von der exzellenten Arbeit der Preisträgerin, die als Professorin für die “Pädagogik der frühen Kindheit” Maßstäbe in puncto Praxisbezug setzt.

In seiner Laudatio, die Manfred Baldschus stellvertretend für den am 11. Oktober 2014 verstorbenen Jury-Vorsitzenden Prof. Dr. Klaus Landfried hielt, hob der UNICUM Geschäftsführer die Transferleistung der Preisträgerin hervor: Professorin Jasmund nutze ihre langjährige Berufserfahrung als Erzieherin für einen praxisgerechten Zuschnitt des Fachs und mache private Projekte wie den Verein kibelig auch als Jobmotoren für ihre Studierenden nutzbar.

Die Preisträgerin verfüge zudem über ein Netzwerk mit klug gesetztenen Knotenpunkten, das nicht nur die Integration von Praxis-Experten in die Lehre ermögliche, sondern den Studierenden auch Türen öffne: Vielfach habe Professorin Jasmund Praktika, Abschlussarbeiten oder sogar feste Stellen angebahnt und vermittelt.

Die Professoren des Jahres 2014

Gratulation Gewinner

Studierende, Kollegen und Mitarbeiter haben eifrig nominiert, die Jury hat intensiv diskutiert. Und nun kann UNICUM Beruf die diesjährigen Gewinner des Wettbewerbs "Professor des Jahres" präsentieren. Sie alle bereiten ihre Studenten exzellent auf den Berufseinstieg vor und sind damit echte Wegbereiter für Karrieren. Wir gratulieren ganz herzlich!

Sieger in der Kategorie Wirtschaftswissenschaften/Jura

Gewinner
Prof. Dr. Jan Wieseke | Foto: RUB

1. Platz: Prof. Dr. Jan Wieseke vom Sales & Marketing Department der Ruhr-Universität Bochum.

Sein Statement: "Um Studierenden eine umfassende und gründliche Vorbereitung auf den Beruf zu bieten, ist eine sehr tiefe Verzahnung zwischen Universität und Praxis erforderlich - in Form von regelmäßigem Austausch und gemeinsamen Forschungsprojekten. Eine solche enge Verbindung ermöglicht nicht nur die effiziente Vermittlung von Praktika und Festanstellungen, sondern schafft eine Wissensbasis über Anforderungen der Praxis."

Aus der Urteilsbegründung der Jury: "Durch eine Vielzahl kreativ konzipierter Projekte, z.B. durch Software-basierte Unternehmensplanspiele, gelingt es Herrn Prof. Wieseke, die rund 1200 Studierenden in seinem Fach eigenverantwortliche Entscheidungen treffen zu lassen. Er ist ein herausragender Hochschullehrer, der seine Studenten begeistert."

 2. Platz: Prof. Dr. Dr. Claudius Schikora, Prodekan der Fakultät Betriebswirtschaft, und Professor für Unternehmensführung, MedienManagement und BusinessPlaning an der Hochschule für angewandtes Management in Erding.

3. Platz: Prof. Dr. Olaf Arlinghaus, Professor für allgemeine Betriebswirtschaftslehre, insb. internationales Management, an der Fachhochschule Münster.

Sieger in der Kategorie Ingenieurwissenschaften/Informatik

Gewinner
Prof Dr. Claus Breuer | Foto: THM

1. Platz: Prof Dr. Claus Breuer, Professor für Maschinenbau, Mechatronik & Materialtechnologie an der Technischen Hochschule Mittelhessen.

Sein Statement: "Die beste Bestätigung seiner eigenen Lehrtätigkeit erhält man als Professor durch erfolgreiche Berufseinstiege seiner Studierenden in der Berufswelt. Diese sind irgendwann selbst diejenigen, die neue Projekte in die Hochschulen geben und damit wiederum jungen Leuten aktiv beim erfolgreichen Einstieg in den Beruf unterstützen."

Aus der Urteilsbegründung der Jury: "Herr Prof. Breuer versteht sich nicht nur als Hochschullehrer, sondern als Mentor. Er engagiert sich erfolgreich für die Schaffung praxisnaher Studiengänge, bezieht Industriekontakte auf kreative Weise in die Lehre ein und vermittelt Arbeitgeberkontakte anhand von Exkursionen, Praktika, Projekt- und Abschlussarbeiten."

2. Platz: Prof. Dr. Luigi Lo Iacono, Professor für webbasierte Medienapplikationen und -technologien an der Fachhochschule Köln.

3. Platz: Prof. Dr. Ronald Hechtfischer, Professor für Unternehmensführung an der Fakultät Ingenieurwissenschaften der Hochschule Hof.

Sieger in der Kategorie Medizin/Naturwissenschaften

Gewinnerin
Prof. Dr. Brigitte Petersen | Uni Bonn

1.Platz: Prof. Dr. Brigitte Petersen, Leiterin der Abteilung Präventives Gesundheitsmanagement am Institut für Tierwissenschaften an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.

Ihr Statement: "Ein besonderes Anliegen ist mir, bezogen auf das berufsbezogene Weiterbildungsprogramm, die interdisziplinäre Zusammenarbeit bereits während des Studiums von Studierenden der Agrarwissenschaften, Ernährungswissenschaften, Lebensmittelchemie und Lebensmitteltechnologie zu fördern und zu fordern."

Aus der Urteilsbegründung der Jury: "Studierende können bei Frau Prof. Petersen studienbegleitend ein international anerkanntes Zertifikat als Junior-Qualitätsmanager erwerben, das einen Vorsprung beim Berufseinstieg in Wirtschaft und Verwaltung bietet. Durch ihr Engagement in vielen interdisziplinären Vereinen und Netzwerken ist Frau Prof. Petersen sehr erfolgreich bei der Stellenvermittlung."

2. Platz: Prof. Dr. Martin Baumann, Abteilungsleiter Medizinische Nanotechnik am Lehrstuhl für Angewandte Medizintechnik an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen.

3. Platz: Prof. Dr. Thorsten Schäfer, Studiendekan der Medizinischen Fakultät und Leiter des Zentrums für Medizinische Lehre an der Ruhr-Universität Bochum.

Sieger in der Kategorie Geistes-, Gesellschafts- und Kulturwissenschaften

Gewinnerin
Prof. Dr. Christina I. Jasmund | Foto: privat

1. Platz: Prof Dr. Christina I. Jasmund, Professorin der Pädagogik der frühen Kindheit und Studiengangs-Koordinatorin des Bachelorstudiengangs Kindheitspädagogik an der Hochschule Niederrhein.

Ihr Statement: "Im Studienverlauf bin ich Begleiterin und Beraterin der Studierenden für ihre persönliche Kompetenzentwicklung sowie deren Verlaufs- und Erfolgskontrolle. In der Kooperationsarbeit mit Praxiseinrichtungen bin ich Repräsentantin der Hochschule, Partnerin für die Ausbildungskooperation, Moderatorin zwischen Studierenden und den dort tätigen Personen und gelegentlich auch Anwältin der Studenten."

Aus der Urteilsbegründung der Jury: "Aus früherer eigener Berufstätigkeit als Erzieherin weiß Frau. Prof. Jasmund mehr als "Nur"-Wissenschaftler, worauf es bei der Ausbildung in der Kindheitspädagogik ankommt. Sie verbindet auf vorbildliche Weise Probleme der späteren Berufstätigkeit mit kritischer wissenschaftlicherReflexion."

2. Platz: Prof. Dr. Dr. Claudia Mast, Professorin für Kommunikationswissenschaft und Journalistik an der Universität Hohenheim.

3. Platz: Prof. Dr. Nina Janich, Professorin für Germanistische Linguistik an der Technischen Universität Darmstadt.

Ablauf des Wettbewerbs

Studierende, Absolventen und Arbeitgeber konnten deutschlandweit Professoren nominieren, die sie als "Wegbereiter für Karrieren" erleben. Die Nominierten konnten aus den folgenden vier Kategorien stammen:

  • Wirtschaftswissenschaften/Jura
  • Ingenieurswissenschaften/Informatik
  • Medizin/Naturwissenschaften
  • Geistes-, Gesellschafts- und Kulturwissenschaften

Zunächst war entscheidend, wie viele Nominierungen auf eine Professorin oder einen Professor entfielen. In einer redaktionellen Recherche wurden dann Dossiers über die am häufigsten Nominierten erstellt. Auf dieser Grundlage beriet schließlich die Jury und ermittelte die Gewinner. 

Intention des Wettbewerbs

Der Wettbewerb"Professor(in) des Jahres" möchte mit der Auszeichnung Professorinnen und Professoren herausheben, deren Verständnis von Lehre über die bloße Wissensvermittlung weit hinausgeht. Titelträger zeichnen sich dadurch aus, dass sie ihre Studentinnen und Studenten auf vielfältige, innovative und motivierte Art und Weise auf den Berufseinstieg vorbereiten, praxisnahes Studieren organisieren und jobrelevante Fertigkeiten trainieren.

Es geht dabei nicht um die Abwertung der Forschung und der "reinen Wissenschaft", sondern um die Relevanz einer praxisorientierten Lehre, da die große Mehrzahl der Absolventen ihre berufliche Zukunft außerhalb der Hochschulen haben. Der ideale Professor des Jahres ist stark in Theorie UND Praxis. Der ideale Professor des Jahres ist Wegbereiter für Karrieren.

"Professor des Jahres 2014" wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unterstützt. Gefördert wird der Wettbewerb von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG.

Wegbereiter für Karrieren
Welche/r Professor/in hilft euch bei den ersten Schritten auf der Karrieretreppe?