Preisverleihung an Professorin Christina Jasmund

Die “Professorin des Jahres 2014" in der Kategorie Geistes-, Gesellschafts- und Kulturwissenschaften, Professorin Christina Jasmund von der HS Niederrhein, hat von UNICUM Geschäftsführer und Jury-Mitglied Manfred Baldschus die Auszeichnung als “Wegbereiterin für Karrieren” entgegen genommen.

Einen festlichen Rahmen bot die Absolventenfeier des Fachbereichs Sozialwesen: Zahlreiche der Absolventen profitieren beim Start ins Berufsleben von der exzellenten Arbeit der Preisträgerin, die als Professorin für die “Pädagogik der frühen Kindheit” Maßstäbe in puncto Praxisbezug setzt.

In seiner Laudatio, die Manfred Baldschus stellvertretend für den am 11. Oktober 2014 verstorbenen Jury-Vorsitzenden Prof. Dr. Klaus Landfried hielt, hob der UNICUM Geschäftsführer die Transferleistung der Preisträgerin hervor: Professorin Jasmund nutze ihre langjährige Berufserfahrung als Erzieherin für einen praxisgerechten Zuschnitt des Fachs und mache private Projekte wie den Verein kibelig auch als Jobmotoren für ihre Studierenden nutzbar.

Die Preisträgerin verfüge zudem über ein Netzwerk mit klug gesetztenen Knotenpunkten, das nicht nur die Integration von Praxis-Experten in die Lehre ermögliche, sondern den Studierenden auch Türen öffne: Vielfach habe Professorin Jasmund Praktika, Abschlussarbeiten oder sogar feste Stellen angebahnt und vermittelt.

Die Professoren des Jahres 2014

Gratulation Gewinner

Studierende, Kollegen und Mitarbeiter haben eifrig nominiert, die Jury hat intensiv diskutiert. Und nun kann UNICUM Beruf die diesjährigen Gewinner des Wettbewerbs "Professor des Jahres" präsentieren. Sie alle bereiten ihre Studenten exzellent auf den Berufseinstieg vor und sind damit echte Wegbereiter für Karrieren. Wir gratulieren ganz herzlich!

Sieger in der Kategorie Wirtschaftswissenschaften/Jura

Gewinner
Prof. Dr. Jan Wieseke | Foto: RUB

1. Platz: Prof. Dr. Jan Wieseke vom Sales & Marketing Department der Ruhr-Universität Bochum.

Sein Statement: "Um Studierenden eine umfassende und gründliche Vorbereitung auf den Beruf zu bieten, ist eine sehr tiefe Verzahnung zwischen Universität und Praxis erforderlich - in Form von regelmäßigem Austausch und gemeinsamen Forschungsprojekten. Eine solche enge Verbindung ermöglicht nicht nur die effiziente Vermittlung von Praktika und Festanstellungen, sondern schafft eine Wissensbasis über Anforderungen der Praxis."

Aus der Urteilsbegründung der Jury: "Durch eine Vielzahl kreativ konzipierter Projekte, z.B. durch Software-basierte Unternehmensplanspiele, gelingt es Herrn Prof. Wieseke, die rund 1200 Studierenden in seinem Fach eigenverantwortliche Entscheidungen treffen zu lassen. Er ist ein herausragender Hochschullehrer, der seine Studenten begeistert."

 2. Platz: Prof. Dr. Dr. Claudius Schikora, Prodekan der Fakultät Betriebswirtschaft, und Professor für Unternehmensführung, MedienManagement und BusinessPlaning an der Hochschule für angewandtes Management in Erding.

3. Platz: Prof. Dr. Olaf Arlinghaus, Professor für allgemeine Betriebswirtschaftslehre, insb. internationales Management, an der Fachhochschule Münster.

Sieger in der Kategorie Ingenieurwissenschaften/Informatik

Gewinner
Prof Dr. Claus Breuer | Foto: THM

1. Platz: Prof Dr. Claus Breuer, Professor für Maschinenbau, Mechatronik & Materialtechnologie an der Technischen Hochschule Mittelhessen.

Sein Statement: "Die beste Bestätigung seiner eigenen Lehrtätigkeit erhält man als Professor durch erfolgreiche Berufseinstiege seiner Studierenden in der Berufswelt. Diese sind irgendwann selbst diejenigen, die neue Projekte in die Hochschulen geben und damit wiederum jungen Leuten aktiv beim erfolgreichen Einstieg in den Beruf unterstützen."

Aus der Urteilsbegründung der Jury: "Herr Prof. Breuer versteht sich nicht nur als Hochschullehrer, sondern als Mentor. Er engagiert sich erfolgreich für die Schaffung praxisnaher Studiengänge, bezieht Industriekontakte auf kreative Weise in die Lehre ein und vermittelt Arbeitgeberkontakte anhand von Exkursionen, Praktika, Projekt- und Abschlussarbeiten."

2. Platz: Prof. Dr. Luigi Lo Iacono, Professor für webbasierte Medienapplikationen und -technologien an der Fachhochschule Köln.

3. Platz: Prof. Dr. Ronald Hechtfischer, Professor für Unternehmensführung an der Fakultät Ingenieurwissenschaften der Hochschule Hof.

Sieger in der Kategorie Medizin/Naturwissenschaften

Gewinnerin
Prof. Dr. Brigitte Petersen | Uni Bonn

1.Platz: Prof. Dr. Brigitte Petersen, Leiterin der Abteilung Präventives Gesundheitsmanagement am Institut für Tierwissenschaften an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.

Ihr Statement: "Ein besonderes Anliegen ist mir, bezogen auf das berufsbezogene Weiterbildungsprogramm, die interdisziplinäre Zusammenarbeit bereits während des Studiums von Studierenden der Agrarwissenschaften, Ernährungswissenschaften, Lebensmittelchemie und Lebensmitteltechnologie zu fördern und zu fordern."

Aus der Urteilsbegründung der Jury: "Studierende können bei Frau Prof. Petersen studienbegleitend ein international anerkanntes Zertifikat als Junior-Qualitätsmanager erwerben, das einen Vorsprung beim Berufseinstieg in Wirtschaft und Verwaltung bietet. Durch ihr Engagement in vielen interdisziplinären Vereinen und Netzwerken ist Frau Prof. Petersen sehr erfolgreich bei der Stellenvermittlung."

2. Platz: Prof. Dr. Martin Baumann, Abteilungsleiter Medizinische Nanotechnik am Lehrstuhl für Angewandte Medizintechnik an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen.

3. Platz: Prof. Dr. Thorsten Schäfer, Studiendekan der Medizinischen Fakultät und Leiter des Zentrums für Medizinische Lehre an der Ruhr-Universität Bochum.

Sieger in der Kategorie Geistes-, Gesellschafts- und Kulturwissenschaften

Gewinnerin
Prof. Dr. Christina I. Jasmund | Foto: privat

1. Platz: Prof Dr. Christina I. Jasmund, Professorin der Pädagogik der frühen Kindheit und Studiengangs-Koordinatorin des Bachelorstudiengangs Kindheitspädagogik an der Hochschule Niederrhein.

Ihr Statement: "Im Studienverlauf bin ich Begleiterin und Beraterin der Studierenden für ihre persönliche Kompetenzentwicklung sowie deren Verlaufs- und Erfolgskontrolle. In der Kooperationsarbeit mit Praxiseinrichtungen bin ich Repräsentantin der Hochschule, Partnerin für die Ausbildungskooperation, Moderatorin zwischen Studierenden und den dort tätigen Personen und gelegentlich auch Anwältin der Studenten."

Aus der Urteilsbegründung der Jury: "Aus früherer eigener Berufstätigkeit als Erzieherin weiß Frau. Prof. Jasmund mehr als "Nur"-Wissenschaftler, worauf es bei der Ausbildung in der Kindheitspädagogik ankommt. Sie verbindet auf vorbildliche Weise Probleme der späteren Berufstätigkeit mit kritischer wissenschaftlicherReflexion."

2. Platz: Prof. Dr. Dr. Claudia Mast, Professorin für Kommunikationswissenschaft und Journalistik an der Universität Hohenheim.

3. Platz: Prof. Dr. Nina Janich, Professorin für Germanistische Linguistik an der Technischen Universität Darmstadt.

Ablauf des Wettbewerbs

Studierende, Absolventen und Arbeitgeber konnten deutschlandweit Professoren nominieren, die sie als "Wegbereiter für Karrieren" erleben. Die Nominierten konnten aus den folgenden vier Kategorien stammen:

  • Wirtschaftswissenschaften/Jura
  • Ingenieurswissenschaften/Informatik
  • Medizin/Naturwissenschaften
  • Geistes-, Gesellschafts- und Kulturwissenschaften

Zunächst war entscheidend, wie viele Nominierungen auf eine Professorin oder einen Professor entfielen. In einer redaktionellen Recherche wurden dann Dossiers über die am häufigsten Nominierten erstellt. Auf dieser Grundlage beriet schließlich die Jury und ermittelte die Gewinner. 

Intention des Wettbewerbs

Der Wettbewerb"Professor(in) des Jahres" möchte mit der Auszeichnung Professorinnen und Professoren herausheben, deren Verständnis von Lehre über die bloße Wissensvermittlung weit hinausgeht. Titelträger zeichnen sich dadurch aus, dass sie ihre Studentinnen und Studenten auf vielfältige, innovative und motivierte Art und Weise auf den Berufseinstieg vorbereiten, praxisnahes Studieren organisieren und jobrelevante Fertigkeiten trainieren.

Es geht dabei nicht um die Abwertung der Forschung und der "reinen Wissenschaft", sondern um die Relevanz einer praxisorientierten Lehre, da die große Mehrzahl der Absolventen ihre berufliche Zukunft außerhalb der Hochschulen haben. Der ideale Professor des Jahres ist stark in Theorie UND Praxis. Der ideale Professor des Jahres ist Wegbereiter für Karrieren.

"Professor des Jahres 2014" wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unterstützt. Gefördert wird der Wettbewerb von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG.

Wegbereiter für Karrieren
Welche/r Professor/in hilft euch bei den ersten Schritten auf der Karrieretreppe?